Montag, 18. Juni 2012

Schutz vor Spionen oder Vergesslichkeit

Manchmal geht man vom Computer weg, in der Absicht, gleich zurück zu kommen und weiter zu arbeiten. Dann kommt etwas dazwischen und man vergisst, dass man noch angemeldet ist. Passiert das im Schulzimmer, können die Kinder alle Daten einsehen oder gar löschen. Wenn LehrerOffice geöffnet ist, sind auch diese vertraulichen Informationen einsehbar.

Um sich davor zu schützen, wählt man einen Bildschirmschoner aus und versieht ihn mit einem Passwort.

Öffne in den Systemeinstellungen den Punkt Sicherheit und klicke hier auf den Reiter Allgemein. Beim ersten Punkt Kennwort erforderlich setzt du nun einen Haken. Damit verlangt der Computer jedes Mal, wenn der Bildschirmschoner aktiviert wird das Anmeldepasswort, bevor man wieder weiter arbeiten kann. Auch wenn der Computer aus dem Ruhezustand aufwacht, verlangt er das Passwort.

In den Systemeinstellungen unter dem Punkt Schreibtisch & Bildschirmschoner können die Einstellungen für den Bildschirmschoner vorgenommen werden. Unter anderem kann hier eingestellt werden, nach wie vielen Minuten Untätigkeit der Bildschirmschoner aktiviert wird. Natürlich kann auch ein individuelles Bild ausgewählt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, den Bildschirmschoner auf eine aktive Ecke zu programmieren, so dass er auch manuell aktiviert werden kann.

Passwortsicherheit

Sichere Passwörter sind auch in der Schule verlangt: Computerzugriff, LehrerOffice, Wuala, Materialbestellung und vieles mehr. Wer nicht darauf achtet, wird schnell einmal Ofper von Datenspionen. Dies kann auch erhebliche finanzielle Folgen haben.
Die häufigsten (englischen: Computerpasswörter sind: qwertz, abc123, monkey, 1234567, letmein, baseball, 111111, Iloveyou, master, sunshine, passw0rd, shadow, 123123, 654321, superman
Unsichere Passwörter sind ausserdem: Namen, Adressen, Geburtstage, Haustier, Beruf, …
Solche häufigen Passwörter sind mit entsprechenden Programme einfach zu knacken. Diese Programme probieren in Sekundenschnelle einzelne Wörterlisten bis zum Inhalt des Dudens aus!
Ein sicheres Passwort enthält in einer zufälligen Reihenfolge Zahlen, Buchstaben (gross und klein) und Sonderzeichen, ist lang genug (mehr als 8 Zeichen) und ist nirgendwo notiert.
Mit einem Trick kann ein Passwort erstellt werden, das diesen Kriterien entspricht und trotzdem leicht zu merken ist. Man erfindet einen Satz und nimmt dann von jedem Wort das erste Zeichen oder ein passendes Symbol; also zum Beispiel:
"Ich habe kein Geld und brauche 25 Autos" = Ih0$uB2!


Diesen Post habe ich (teilweise abgeändert) übernommen vom IT-Blog der Schule Dürnten von David Gavin: http://it-blog.posterous.com/?page=2