Montag, 16. April 2012

onilo

Der Erfinder von Antolin, ein deutscher Grundschullehrer, bietet nun mit onilo.de eine Ergänzung zum bisherigen Angebot an. Während mit Antolin das individuelle Lesen trainiert werden kann, will Onilo Lesen als Gemeinschaftserlebnis fördern.

Hierfür wurden bisher rund achtzig Bilderbücher von verschiedenen Verlagen und Autoren zu einer Diaschau mit dezenter Animation verarbeitet. Dabei wird der Text wie im Bilderbuch eingeblendet. Auf ein automatisches Vorlesen wird verzichtet. Dies sollen die Kinder machen. Das Angebot an Büchern wird monatlich etweitert.

Die Diaschauen stehen als Teilversion oder als Vollversion zur Verfügung. In der Teilversion fehlt der Schluss der Geschichte. Dieser kann dann selbst erfunden werden. Zusätzlich zur Diaschau wird Unterrichtsmaterial angeboten. Meist handelt es sich hierbei um Arbeitsblätter

Angemeldete Lehrpersonen können Schülercodes erzeugen. Diese Codes ermöglichen den Kindern einen Online-Zugriff auf das Bilderbuch von zu Hause aus. So kann ein Buch nochmals gelesen und angeschaut werden.

Die technischen Voraussetzung für die Nutzung von onilo.de sind an unserer Schule vorhanden.

Link: http://www.onilo.de/ueber-onilo/so-funktionierts/

Dienstag, 20. Dezember 2011

Weblink

In MacOS X ist es ganz einfach, einen Link auf eine Website auf dem Schreibtisch zu platzieren. Der Link kann auch weiter kopiert werden, so zum Beispiel auf ein gemeinsam verfügbares Volume (Klassenordner). So finden die Kinder die benötigte Website, ohne eine lange und kryptische URL abzutippen.
Zuerst navigiert man zur gewünschten Website. Dann wird die aktuelle URL (in der Befehlszeile im Browser) aktiviert und mit der Maus auf den Schreibtisch gezogen. Gegebenenfalls kann im Informationsfenster ein geeignetes Icon eingefügt werden. Fertig ist der eigene Weblink.

Auf dem Volume LehrerDaten findet sich ein solcher Weblink auf diesen Blog. Das Icon zeigt eine Schatzkiste. Sie steht symbolisch für die Hoffnung, dass die hier publizierten Ideen den persönlichen Erfahrungsschatz bereichern mögen.

Link: http://ict-flash.blogspot.com/

Mittwoch, 16. November 2011

Puzzles

Auf der Website von geomit können verschiedene geographische Puzzles gelöst werden. Geomit ist ein privates schweizerisches Unternehmen. Unter anderem findet sich auf deren Website auch ein Puzzle mit den deutschen Bundesländern …
Aber selbstverständlich gibt es auch Puzzles von der Schweiz. In einem kann man die Kantonen zusammensetzen; im andern geht es um die Kantonswappen. Ein weiteres Puzzle gibt es zu den Bezirken des Kantons Zürich. Immer wird die benötigte Zeit gestoppt. Wer nicht höllisch aufpasst und alles gibt, erntet als Kommentar nur ein schnippisches: 'na ja …'
Besonders erwähnen möchte ich, dass man für 300 Fr. ein eigenes Puzzle bestellen kann. Dafür wird dann das eigene Firmenlogo (schulebauma.ch?) auf der Website neben dem Puzzle angezeigt.

Link: http://www.geopuzzles.ch/index.php?id=online-geopuzzles

Montag, 14. November 2011

Scheerenschnitt-Schneeflocke

Auf der Homepage Make-a-Flake kann mit einem Scherenschnitt (am Bildschirm) eine Schneeflocke hergestellt werden. Zunächst wird in einem kurzen Filmchen ein Blatt gefaltet (probiert mal das nach zufalten!) und anschliessend erhält man ein Scherenwerkzeug, mit dem man beliebige Löcher ins gefaltete Papier schneiden kann. Gefällt einem der letzte Schnitt nicht, kann er auch rückgängig gemacht werden. Die Schneeflocke kann dann auf dem Server von Make-a-Flake gespeichert und downgeloadet werden.

Trainiert wird damit die Handhabung der Maus und das allgemeine Vorstellungsvermögen.

Mittlerweile sind auf dem Server (Gallery) rund 25 Millionen Schneeflocken-Scheerenschnitte gespeichert und jede kann auf den eigenen Computer downgeloadet und weiter verarbeitet werden.

Link: http://snowflakes.barkleyus.com/index.html

Freitag, 21. Oktober 2011

James-Studie

Die James ist eine für die ganze Schweiz repräsentative Studie zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen im Altern von 12 bis 19 Jahren. Sie datiert vom Dezember 2010 und präsentiert somit sicher aktuelle Zahlen. Die James-Studie ist die erste Erhebung in dieser Art in der Schweiz. In Deutschland gibt es analoge Studien (JIM und KIM) seit zehn Jahren.

Diese Studien scheinen auf den erste Blick ziemlich trocken. Wer sich allerdings die Zeit nimmt, sich etwas darin zu vertiefen, stösst auf spannende Erkenntnisse. Der Zeitaufwand dafür hält sich in Grenzen, wenn man die Einleitung weglässt und nur jene Grafiken beachtet, die einen gerade interessieren. Von systematischem Durchlesen rate ich ab.

Download JAMES-Studie:
http://www.swisscom.com/content/dam/swisscom/de/ghq/obsolete/documents/Bericht_JAMES_2010_de.pdf

Link JIM-Studie: http://www.mpfs.de/index.php?id=11

Link KIM-Studie: http://www.mpfs.de/index.php?id=10

Wanderung online planen

Unter schweizmobil.ch können bequem Wanderungen geplant werden. Dafür wiord zuerst ein Login erstellt. Das kostet 30 Fr. und ermöglicht die Nutzung bis im Frühling 2013. Dafür steht die Karte der Swisstopo im Massstab 1:10'000 bis 1:500'000 zur Verfügung. Die gedruckte Karte kommt je nach Qualität des Druckers sehr nahe an eine gekaufte Landkarte heran.

Die Wanderroute wird mit einigen Mausklicks auf die Karte festgelegt. Eine rote Linie bezeichnet die Route. Sie passt sich automatisch dem genauen Verlauf der Wege an. Gleichzeitig wird am Rand der Karte die Länge der Route und die Wanderzeit angegeben. Ebenfalls ersichtlich ist der Auf- und Abstieg in Metern, sowie ein vollständiges Höhenprofil.

Eine Route kann auch als GPS-Track exportiert oder per Mail an einen Freund verschickt werden. Auch das Importieren von GPS-Tracks ist möglich. Dabei können mehrere Routen parallel geplant, verwaltet und später wieder angepasst werden.

Vorgesehen ist wohl, künftig das selbe Tool auch für Velofahrten, Bike- und Skatertouren anzubieten. Mindestens legt das der Aufbau der ganzen site nahe. Beim Markieren der Route verhält sich die automatische Anpassung an die Wege manchmal etwas eigenwillig. Einmal konnte ich den gewünschten Wegabschnitt gar nicht auswählen, die automatische Anpassung wollte partout nicht dort durch, wo ich durch wollte. Trotz dieser Kinderkrankheit ist das Tool enorm hilfreich bei der Planung von Wanderungen.

Schweiz mobil ist eine Stiftung zur Förderung des Langsamverkehrs in der Schweiz. Partner dieser Stiftung sind insbesondere Bund und Kantone sowie verschiedene Tourismusorganisationen und gesundheitsförderung.ch.

Die Karte ohne eingezeichnete Route kann übrigens auch gratis ausgedruckt werden, ohne dass ein Konto eingerichtet wird.

Link: http://map.schweizmobil.ch/?lang=de

Webstamp

Webstamp ist ein Onlinetool für die Gestaltung von Briefmarken nach eigenen Ideen und Vorstellungen. Die fertigen Marken werden auf dem eigenen Drucker ausgedruckt. Das Tool wird von der Schweizerischen Post kostenlos zur Verfügung gestellt. Allerdings müssen eigene Klebeetiketten in der richtigen Grösse verwendet werden; eine Liste der unterstützten Etiketten-Formate ist abrufbar. Es können auch Kleinserien oder gar einzelne Marken ausgedruckt werden.

Eine Marke kostet dabei genau das, was sie Wert ist. Es können Marken für A- oder B- Post, aber auch für Briefe ins Ausland oder kleine Pakete hergestellt werden. Gegebenfalls kann man sogar Pro Juventute unterstützen mit seinen eigenen Marken. Der Zuschlag wird auf die Marke aufgedruckt.

Damit du das Tool nutzen kannst, musst du bei der Post ein Login einrichten. Dann lädst du mit der Kreditkarte dein Webstamp-Konto auf. Für diesen Betrag kannst du nun Marken ausdrucken.

Mit diesem Tool kannst du beispielsweise eine Briefmarke mit eigenem Bild oder einer Textbotschaft für ein Klassenlager, ein Schulhaus oder eine Projektarbeit erstellt.

Link: http://www.post.ch/post-startseite/post-privatkunden/post-frankieren/post-frankieren-webstamp.htm